Gentechnik in Pflanzen

Der Anbau von beispielsweise Gentech-Mais, -Raps, -Soja oder -Baumwolle hat große Folgen. Diese Pflanzen gehören zu 90% dem Agrar-Unternehmen "Monsanto". Die restlichen 10% erstrecken sich auf die Unternehmen "Syngenata", "Dupont", "Bayer" und wenige andere. Die Nebenwirkungen der Genmanipulation sind nicht bekannt und unkontrollierbar. Man versteht sie erst ansatzweise. Trotzdem werden die Gene diverser Nutzpflanzen verändert und zusammengeführt und in der offenen Natur angebaut.

Die Gentech-Pflanzen sind jedoch nur im Labor kontrollierbar. Wenn sie erst einmal in der Natur sind, kann man diese nicht mehr kontrollieren und auch nicht mehr zurückholen. Sie vermehren und verbreiten sich und geben ihre Eigenschaften dabei auch an ähnliche Pflanzen weiter, die nicht genmanipuliert wurden oder werden sollten. Ein Bauer, der seine Gentechnik-freien Pflanzen anbieten will, hat nun auch Gentech-Pflanzen, ohne dass er es will.

Man wirbt damit, dass man mit der Gentechnik den Welthunger beseitigen kann. Dies stimmt aber nicht, denn die Welt bietet genug Nahrung, nur ist sie falsch verteilt. Außerdem wird damit geworben, dass der Ernteertrag höher als bei normalen Pflanzen sei. Auch diese Aussage entspricht nicht der Wahrheit. Damit will man nur Bauern anlocken, damit diese Gentech-Pflanzen anbauen. Bauern, die Gentechnik verwenden wollen, müssen nämlich jedes Jahr wieder viel Geld für das patentierte Saatgut ausgeben. Somit steigt die Abhängigkeit von den Großunternehmen.

Ein weiteres Problem ist, dass die Gentech-Unternehmen auch Pestizide herstellen. Somit entsteht ein Kreislauf, der fast unmöglich wieder zu beenden ist. Denn manche Gentech-Pflanzen sind nicht resistent gegen Schädlinge. Somit müssen die Bauern auch die Pestizide kaufen. Diese Pestizide töten wiederrum auch nützliche Pflanzen und Tiere ab. Somit verringert sich die Artenvielfalt. Eine andere Möglichkeit ist, dass die Pflanze selbstständig ein Gift gegen die Schädlinge ausstößt, das auch nützliche Lebewesen abtötet.

Aber die Natur ist anpassungsfähig. So entwickeln die Tiere einen Schutz gegen die Pestizide. Somit müssen immer stärkere Gifte gespritzt werden. Die Folge: Das Land und die Pflanzen sterben ab und werden unfruchtbar. Oftmals wird auch das Grundwasser vergiftet. In den USA sind, unter anderem aus exakt diesem Grund, 40% der Flüsse bereits vergiftet und gesundheitsgefährdend.

In Monokulturen sind die Folgen sehr schwerwiegend. Denn für diese wird täglich, Tag für Tag, immer mehr Regenwald gerodet um Vieh oder Gentech-Pflanzen anzubauen. Auch dort werden wieder Pestizide gespritzt.

Der Großteil der Gentech-Pflanzen wird für Tierfutter verwendet. Die Endprodukte, wie Fleisch- und Milchprodukte, landen dann letztendlich im Regal des Supermarktes.

Wie wirkt sich die Genmanipulation auf Mensch und Tier aus? Die Antwort darauf lautet: Man weiß es nicht!