Meer und Arktis

Vor kaum 150 Jahren fürchteten wir Menschen noch das Meer und seine Gefahren, vermuteten furchteinflößende Kreaturen unter der Wasseroberfläche und dass jene Kreaturen uns in die Tiefe und den sicheren Tod ziehen wollen. Heute ist es andersherum!

Wir Menschen, unser unersättlicher Konsumdrang und die darauf basierende rücksichtslose Fischereiwirtschaft stellen nun schon seit einigen Jahrzehnten eine riesige Gefahr für das Ökosystem Meer dar. Die moderner werdenden Methoden des Fischfangs erleichtern uns zwar die Jagd, doch erschweren sie dafür den Fischen die Erholung. Überschreitet die Fangquote die Toleranzgrenze der Fischpopulationen spricht man von Überfischung. Die Überfischung steht im Gegensatz zu der Nachhaltigkeit, die Umweltorganisationen und -behörden seit einiger Zeit predigen.

Solange man selbst nicht Leiter eines Fischereiunternehmens oder -zumindest engagierter Umweltaktivist- ist, gilt man als Konsument. Das heißt, wenn man sich wünscht dem Problem entgegenzuwirken um so den Meeren zu helfen, muss man beginnen bewusst(er) zu konsumieren. Am einfachsten ist dies, indem man bei Fischprodukten darauf achtet, dass sie bestimmte Siegel tragen.

Das blaue Marine Stewardship Council-Siegel z.B. wurde 1997 vom WWF und dem Lebensmittelkonzern Unilever gegründet, um der globalen Überfischung entgegenzuwirken.
Möchte eine Fischerei das Siegel auf seinen Produkten zeigen, muss es bestimmte Standards erfüllen, die von Wissenschaftlern und Experten entwickelt wurden.

Leider ist das nicht die einzige Bedrohung, die die Meere ertragen müssen:

Wissenschaftler beschallen den Meeresgrund mit 200db, was oft der Grund für die strandenden Wale und Delfine ist, sinkende Öltanker vergiften große Meeresabschnitte für Jahrzehnte, große Schiffe rammen Wale woraufhin diese verenden, giftige Abwässer hinterlassen tote Landschaften uvm!

Noch sind die Meere zu retten!
Doch dafür muss endlich gehandelt und nachgedacht werden!